Aktuelles aus der Tcm
Wissenswertes aus meiner Tcm und Akupunktur Praxis
Kosmetische Akupunktur
Schönere Haut durch das Wissen und die Erfahrung aus der tausendjährigen Tradition der chinesischen Heilkunde
Die Cellulitis Behandlung
Cellulitis Behandlungen gibt es wie Sand am Meer. Frauenmagazine stellen immer wieder neue Methoden vor, vor allem zur Bikini Saison. Manche sind völliger Humbug. Andere helfen bei regelmäßiger Anwendung mehr oder weniger gut. Schaut man sich die Methoden an, die das Gewebe tatsächlich straffen, fällt auf, dass es bei allen darum geht, das Bindegewebe stärker zu durchbluten und den Stoffwechsel anzuregen.
Auch in der traditionellen chinesischen Medizin soll die Cellulitis-Behandlung den Stoffwechsel im Gewebe erhöhen um das Qi und das Blut zu bewegen. Die Dellen im Gewebe der Oberschenkel, des Pos und des Bauches sind im chinesischen Sinne eine Art Stagnation. Das Bindegewebe hat zu viel Yin-Energie, bzw. zu wenig Yang-Energie. Besonders bei Frauen ist die Orangenhaut, wie Cellulitis im Volksmund heißt, häufig. Frauen haben von Haus aus mehr Yin-Energie. Außerdem nimmt das Yang mit zunehmendem Alter ab. Eine Behandlung mit chinesischer Medizin stärkt das Yang und sie bewegt das Qi mit Hilfe von Akupunktur und Schröpfmassage.
Eine regelmäßige Anwendung führt zu einem, im wahrsten Wortsinn, ansehnlichen Erfolg. Zehn Behandlungen zu Anfang zweimal wöchentlich sind zu empfehlen. Bei einer Schröpfmassage wird in einem für die Massage entwickeltem Schröpfglas ein Unterdruck hergestellt, mit Hilfe eines Gummiballs auf dem Schröpfglas oder mit Hilfe einer Flamme, die den Sauerstoff verbrennt. Das Glas wird auf die Haut gesetzt und auf etwas Öl hin- und herbewegt.
Die Akupunktur der betroffenen Stellen dauert 30 Minuten, in denen entspannt werden darf. Die Schröpfmassage schließt sich daran an und kann unterstützend auch zusätzlich zuhause durchgeführt werden.
Mit Hilfe der Akupunktur lässt sich die Haut übrigens nicht nur an den „Problemzonen“ straffen. Auch Falten können damit minimiert werden. Sogar das Gewebe, welches die Brust hebt, kann gestrafft und belebt werden. So findet eine über zweitausend Jahre alte Heilmethode immer wieder moderne Einsatzgebiete.
