Heuschnupfen in der TCM

Pollenallergien bzw. Heuschnupfen: Die chinesische Medizin kann helfen

Die Behandlung von Pollenallergien mit Akupunktur und Kräutern

 

Der alljährlich wiederkehrende Heuschnupfen hat schon recht lästige Symptome: Augentränen, Niesen, eine verschnupfte Nase, Kitzeln oder Kratzen im Hals und oft ein starkes Schwächegefühl.

Manche reagieren auf die eigentlich harmlosen Pollen sogar mit einem allergischen Asthma und bekommen phasenweise kaum noch Luft.

 

 

Ursachen und Auswirkungen

 

Die Zahl der Betroffenen nimmt zu, die Ursachen sind vielfältig und umstritten. Oft entwickeln die Betroffenen eine Vermeidungshaltung, die damit enden kann, in der schönen Jahreszeit und bei schönem Wetter das Haus kaum noch zu verlassen. An romantische Spaziergänge in Wiesen und Feldern ist nicht zu denken.

 

 

Überreaktion des Körpers

 

Der Körper reagiert über, denn eigentlich sind die Pollen für unseren Körper harmlos. Die überschießende Reaktion haben wir dem körpereigenen Botenstoff Histamin zu verdanken. Die oft verschriebenen modernen Histaminhemmer lindern in vielen Fällen auch die Symptome des Heuschnupfens und machen dabei als Nebenwirkung längst nicht mehr so müde wie noch vor ein paar Jahren.

 

 

Desensibilisierung

 

Wem diese reine Symptombekämfung nicht reicht, versucht es beim Hausarzt oft mit einer „Desensibilisierung“. Innerhalb dieser Behandlung wird der Körper mit den Stoffen konfrontiert, auf die er allergisch reagiert, die erwünschte Reaktion ist eine „Gewöhnung“ an die Allergene (Pollen).

 

Nachteile der Desensibilisierung

Bei einer Desensibilisierung muss man als Patient über Wochen regelmäßig 2–3 mal in einer Arztpraxis erscheinen, bekommt Spritzen und muss danach auch noch länger in der Praxis bleiben, um die Reaktion des Körpers kontrollieren zu können, es kann nämlich auch zu einem allergischen Schock kommen. Das heißt, in erster Linie ist die Behandlung sehr zeitaufwändig.

Die Desensibilisierung hat bei leichteren Heuschnupfen oft recht gute Erfolge, allerdings können sich die Symptome auch verstärken, oft bei stärkerem Heuschnupfen der Fall – Patienten mit starkem Heuschnupfen rate ich oft wegen diesem Risiko von dieser Behandlung ab.

 

 

Wie ist das Erklärungsmodell der chinesischen Medizin für Heuschnupfen?

 

Der Erkrankung zu Grunde liegt eine Schwäche.

Oft wundere ich mich über die ausgeprägte körperliche Schwäche der PatientInnen in meiner Praxis, man sollte doch meinen, dass in der heutigen Gesellschaft, in der weniger Menschen harter körperlicher Arbeit nachgehen, körperliche Schwäche kein Thema mehr darstellt. Aber auch ein beanspruchender Tagesablauf über Jahre hinweg hinterlässt Spuren.

 

Frauen mit Kindern, die Ihre Kräfte nach den Geburten nicht aufgebaut haben und in eine Doppelbelastung geraten, sind oft betroffen. Aber auch mental anstrengende Jobs und emotionaler Druck über Jahre hinweg können unsere Lebensenergie, das Qi schwächen.

 

 

Nicht ausgeglichene Überbelastung

 

Mehr als früher haben wir heute das Gefühl, wir können aus uns die letzten Kräfte mobilisieren – ohne Folgen. Deswegen ist sozusagen die Basistherapie des Heuschnupfens ein Tagesablauf mit genügend Schlaf und regelmäßigem hochwertigem Essen. Leider reicht diese Basis bei weitem aber nicht aus.

 

In der traditionellen chinesischen Medizin setzt sich auf den vorhandenen Schwächezustand ein sogenannter „äußerer pathogener Faktor“, meist „Wind-Hitze“. Dies können verschiedene Umweltgifte sein. Aber auch Stress und Stagnation können im Inneren ein Milieu erzeugen, in dem es zur Wind-Hitze kommt und bei dem die eigentlich doch so harmlose Polle plötzlich zuviel ist, und als Auslöser der Symptome reicht.

 

 

Ausleitung des "pathogenen Faktors"

 

Dieser „pathogene Faktor“ muss ausgeleitet werden. Besonders in der Zeit der akuten Symptome, im Frühling und Sommer, wird verstärkt ausgeleitet, im Herbst und Winter werden die Kräfte wieder aufgebaut, durch Kräuter, Kraftsuppen und Akupunktur.

Die Akupunktur, besonders die Ohrakupunktur und die Kräutertherapie haben eine gute Wirkung, um die typischen Heuschnupfen-Symptome zu lindern. Ohne die Kräfte im Herbst und im Winter aufzubauen, verschwindet der Heuschnupfen allerdings oft nicht.

Die Behandlung der chinesischen Medizin ist sanft, wirkungsvoll aber auch langwierig. Wird der Therapieplan eingehalten, ist das Jahr darauf aber schon weit weniger schlimm und im zweiten Jahr sind die Symptome oft ganz verschwunden.

 

Heilpilze

Ein Bestandteil der Therapie in meiner TCM-Praxis in Hamburg sind die Heilpilze, beim Heuschnupfen besonders der Reishi. Ein Heilpilz mit tausendjähriger Tradition. Der Reishi vermindert die Histaminausschüttung und reguliert das Immunsystem. Auch eine Darmsanierung darf bei der Behandlung aller Allergien als Basistherapie nicht fehlen.

 

 

Das Fazit zur Heuschnupfen-Therapie kann sein:

 

Mit Geduld und Mitarbeit der Betroffenen kann der Heuschnupfen mit der chinesischen Medizin wesentlich gemindert werden und verschwindet mit der Zeit oft ganz. Also, ein Spaziergang in einer Sommerwiese kann wieder zur Freude werden.


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