TUINA Massage

Tuina-Massage; hier als Fußmassage

Die Tuina-Massage ist, neben der Kräuterheilkunde, die älteste Therapiemethode der Chinesischen Medizin.

Sie umfasst fließende, teils sehr sanfte wie auch tiefgehende Massagetechniken entlang der Energieleitbahnen, Gelenkmobilisationen sowie Akupressur ausgewählter Akupunkturpunkte.

 

 

Massagetechniken und Wirkung

 

Die speziellen Massagetechniken (wie u.a. Schieben, Greifen, Drücken, Reiben, Kneten, Klopfen, Ausstreichen) wirken auf das Bindegewebe, die Muskulatur, Sehnen, Faszien und Gelenke:

Das Ziel ist

  • Blockaden, Spannungen und Schmerzen zu lösen
  • die Beweglichkeit zu steigern
  • den Stoffwechsel, den Energiefluss sowie die Durchblutung anzuregen, um den Heilungsprozess zu unterstützen und die Lebensenergie zu stärken.

Auch bereits Säuglinge und Kleinkinder können mit sehr sanften Formen behandelt werden.

 

 

Beschwerdebilder, bei denen Tuina Anmo sich besonders eignet

 

Besonders zu empfehlen ist diese medizinische Massageform bei folgenden Beschwerdebildern:

  • Stresszustände:
    mit z.B. allgemeiner Anspannung, Reizbarkeit, Ruhelosigkeit, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen, Nackenverspannungen (HWS) , Kopfschmerzen, Schulterschmerzen (BWS), Schlafstörungen
  • Orthopädie:
    Arthrose, akute und chronische Rückenschmerzen durch muskuläre Verspannungen, Lumboischialgie (Hexenschuss), Lendenwirbel-LWS-Syndrom (Lumbago), steifer Nacken, Schiefhals (Torticollis), steife Schulter (Frozen Shoulder)
  • Kälte-Zustände:
    ständiges Frieren, kalte Hände und Füße, Schwäche und Kältegefühle in Rücken (LWS) und Knien, Inkontinenz, Impotenz
  • Feuchtigkeits-Beschwerden:
    Schwere Beine, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Taubheitsgefühle, Schwellungen
  • Traumatologie:
    Nach- oder Unterstützungsbehandlung von Knochenbrüchen, Zerrungen, Prellungen
  • Postoperative Nachsorge:
    Heilprozess- und Mobilisationsunterstützung nach Operationen, Narbensanierung
  • Schwaches Immunsystem:
    Erkältungsbeschwerden, chronische Infektanfälligkeit
  • Innere Medizin:
    Atembeschwerden, Asthma, chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Durchfall (Diarrhoe), schmerzhafte Regelblutung (Dysmenorrhoe), PMS Prämenstruelles Syndrom, Bluthochdruck (Hypertonie) bzw. niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • Neurologie:
    Apoplexie (Lähmungserscheinungen, Sensibilitätsstörungen nach Schlaganfall)
  • Zur allgemeinen Entspannung und Stärkung und somit Krankheitsprophylaxe

Um die Tuina-Massage gezielt medizinisch anwenden zu können, ist die Grundlage der Behandlung – wie bei allen Behandlungsformen der Chinesischen Medizin – ein ausführliches Anamnesegespräch mit daraus abgeleiteter Diagnose.

Bei akuten Beschwerden sollte zweimal wöchentlich bis zur Beschwerdelinderung behandelt werden. In chronischen Fällen bietet sich eine wöchentliche Behandlung an.

Sinnvoll als Ergänzung: Akupunktur

 

Je nach Diagnose wird die Tuina-Massage häufig besonders effektiv mit einer Akupunkturbehandlung kombiniert.

Kontraindikationen

 

Kontraindikationen für die Tuina-Massage sind:

  • Unterzuckerung (daher bitte nie „ausgehungert“ zur Massage kommen)
  • Hochentzündliche Erkrankungen und Prozesse
  • Offene Verletzungen
  • Fortgeschrittene Organerkrankungen
  • starke Blutungen


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| Rena Seemann |

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Praxis Wandlungsphase:

Im Durchschnitt wird die Akupunktur- und TCM-Praxis WANDLUNGSPHASE mit 4,8 von 5 bewertet, bei insgesamt 13 Bewertungen.